Im Juni organisierten Ingrid Landes und Kateryna Zeziulina, Friedensfachkräfte für Friedenspädagogik des Zivilen Friedensdiensts der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in der Ukraine, zusammen mit ihrer Partnerorganisation, der Kommunalen Hochschuleinrichtung „Dnipro Academy of Continuing Education“ des Regionalrats von Dnipropetrowsk eine 5-tägige Schulung für Lehrkräfte und Schuldirektoren der Akademie zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation als Instrument für friedliche Schulentwicklung“.

Es ist das dritte Training in einer Reihe von friedenspädagogischen Trainings für das Team der Akademie. Ziel dieses Trainings war es, eine Atmosphäre des Vertrauens, der Kooperation und des experimentellen Lernens als Vorbild für den schulischen Kontext zu schaffen, die TeilnehmerInnen zu ermutigen, ihre eigene emotionale Intelligenz und GFK-Kompetenzen (kritisches Denken, Selbstbewusstsein, Selbstempathie) zu entwickeln und Übungen und Techniken praktisch einzuführen, die die TeilnehmerIinnen in der Arbeit mit KollegInnen, SchülerInnen und Eltern anwenden können.

Die Trainerinnen Lyudmila Kaminska und Maryna Vostrova arbeiteten interaktiv und erfahrungsbasiert mit der Gruppe und passten das Training dabei immer wieder den Bedürfnissen der Gruppe an, die die unterstützende und offene Atmosphäre, Anregungen zur Reflexion und vor allem Werkzeuge und Methoden zum Mitnehmen schätzten.

         

Nach einer langen Zeit der Remote-Arbeit wieder in einem Raum zu sein und die Möglichkeit zu haben, gemeinsam in Präsenz zu arbeiten, war eine Erleichterung und Chance für die TeilnehmerInnen genauso wie für uns.

Es war eine große Herausforderung, das Training vorzubereiten, ohne zu wissen, wie die Situation in ein paar Monaten sein wird. Aber dank einer Mischung aus viel Glück mit der jüngsten Entwicklung von Covid-19-Fällen in der Region sowie einer Reihe sorgfältiger Vorbereitungsmaßnahmen (Express-Tests, Masken beim Bewegen ohne Abstand von 1,5m, offene Türen und Fenster, usw.), hat alles gut geklappt. Wir sind sehr dankbar für die Zusammenarbeit und die Geduld, die unsere Partnerorganisation, Trainerinnen und TeilnehmerInnen bewiesen haben und freuen uns, dass wir Lösungen gefunden haben, die die Veranstaltung möglich gemacht haben!