Zweigstellen der NGO Proliska in den Oblasten Donezk und Luhansk haben Nähmaschinen und Materialien zur Produktion von Schutzmasken erhalten, die anschließend an örtliche NGOs übergeben werden sollen.

Im November 2020 übergab die GIZ im Rahmen der Covid-19-Maßnahmen für Partner 23 Nähmaschinen an Aktivisten in der Ostukraine. Die Maschinen werden für die schnelle Herstellung von Gesichtsmasken genutzt.

„In unserem Dorf gibt es keine Apotheke. Diese Möglichkeit, Schutzmasken selbst herzustellen, ist daher eine große Unterstützung für unsere Gemeinschaft“, sagt Svitlana Chernysh, eine Aktivistin aus dem Dorf Herasymivka im Osten der Ukraine.

Zusammen mit den Maschinen erhielten die Aktivisten auch fast 6000 Meter Stoff und 30.000 Meter elastische Schnur. Mit diesen Materialien haben die Aktivisten bis Ende 2020 fast 50.000 Schutzmasken hergestellt.

Die hergestellten Masken werden an mehr als 100 soziale Einrichtungen übergeben. Die Bevölkerung von Kurdiumiwka, Ozarianiwka, Balhmutiwka, Klischiwka, Troitske, Raigorodske und der Stadt Popasna können die Masken benutzen, um sicher ins Krankenhaus gehen oder wichtige Erledigungen zu tätigen.

„Der Zusammenhalt der Einheimischen ist ein weiterer positiver Effekt der erhaltenen Nähmaschinen und Materialien zur Herstellung von Gesichtsmasken“, ergänzt Halyna Hrebeniuk, eine Aktivistin aus dem Dorf Artema (Ostukraine).

Nachdem die Nähmaschinen von den Aktivisten benutzt wurden, werden sie an 13 staatliche und nicht-staatliche Einrichtungen verteilt. so kann die lokale Bevölkerung sie weiterhin nutzen und über viele Jahre davon profitieren.

Diese nachhaltige Unterstützung ist das Hauptziel für alle GIZ-Projekte.