Mehr als anderthalb Millionen Menschen sind in der Ukraine als Binnenvertriebene registriert. Mehr als 300.000 Menschen haben sich in den Regionen Charkiw, Dnipropetrowsk und Saporischschja niedergelassen. Dies führte sowohl bei den Binnenvertriebenen als auch bei der lokalen Bevölkerung zu einer erhöhten Nachfrage nach allgemeinen sozialen und öffentlichen Dienstleistungen. Seit 2015 unterstützt die GIZ im Auftrag der deutschen Bundesregierung Projekte in den Gemeinden im Osten der Ukraine. In enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und der Zivilgesellschaft setzt die GIZ folgende Maßnahmen um: Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser werden saniert und neu ausgestattet, den ukrainischen Rettungskräften werden neue Fahrzeuge und Ausrüstung zur Verfügung gestellt, ein System für mobile, digitale Verwaltungsbüros wird eingeführt, Jugendliche werden in das gesellschaftliche Leben integriert. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, Perspektiven für die Menschen in der Ostukraine zu schaffen.