Wer sind wir

Die deutsche Bundesregierung hat 2015 zur Bewältigung der Krise in der Ostukraine die Initiativen für das Infrastrukturprogramm der Ukraine (IIPU) beauftragt. Das Programm umfasst verschiedene Projekte, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Kooperation mit lokalen und internationalen Partnern vor Ort umgesetzt werden.

In Folge der Krise im Osten des Landes mussten viele Menschen ihre Heimatregionen verlassen. Derzeit sind etwa 1,5 Millionen Binnenvertriebene in der Ukraine registriert. Mehr als 300.000 Menschen haben sich in den Regionen Charkiw, Dnipropetrowsk und Saporischschja angesiedelt. Dies stellt die aufnehmenden Gemeinden vor enorme Herausforderungen. Angefangen bei der Unterbringung und Versorgung der Menschen bis hin zur Integration in den Alltag. Zudem konkurrieren die Zugezogenen oft mit der lokalen Bevölkerung um die zumeist begrenzten sozialen Angebote.

 

6.5
Menschen profitieren von unserer Arbeit
40
Kinder profitieren von besseren Ausbildungsbedingungen
30
weniger Menschen sterben bei Bränden
3.5
Millionen Menschen profitieren von verbesserten kommunalen Dienstleistungen

Die GIZ unterstützt die Gemeinden dort, wo die Hilfe am nötigsten gebraucht wird. Die Aktivitäten der IIPU konzentrieren sich auf die thematischen Bereiche: kommunale Dienstleistungen, Bildung, Gesundheit, Integration, Zivilgesellschaft und Notfallmanagement.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Regionen Charkiw, Dnipropetrowsk und Saporischschja; aber auch in den von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebieten von Donezk und Luhansk finden Aktivitäten statt. Die IIPU arbeiten mit Partnern aus Politik und Verwaltung, Kommunalunternehmen, Organisationen der Zivilgesellschaft, Universitäten und Verbänden zusammen eine Basis für die Zukunft zu schaffen. Eine Zukunft, die Perspektiven bietet – sowohl für die lokale Bevölkerung als auch für die Binnenvertriebenen.