Wer sind wir

Infolge der Krise im Osten der Ukraine mussten viele Menschen ihre Heimatregionen verlassen. Derzeit sind in der Ukraine rund 1.400.000 Binnenvertriebene registriert. Viele von ihnen haben sich in den Regionen Charkiw, Dnipropetrowsk und Saporischschja sowie in den von der Regierung kontrollierten Gebieten der Regionen Donezk und Luhansk angesiedelt. Dies stellt die aufnehmenden Gemeinden vor große Herausforderungen, diesen Gemeinden fehlt es häufig an Kapazitäten, um sogar auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung einzugehen, und die nun mit zusätzlichen Aufgaben konfrontiert sind, wie zum Beispiel Unterbringung und Beschäftigung von Binnenvertriebenen, sowie Sozialhilfe für diese.

Außerdem waren Binnenvertriebene aufgrund von Vertreibungen mit psychischen wie sozialen Problemen konfrontiert und mussten lernen, mit einem neuen Umfeld umzugehen. Die Beschäftigungsprobleme sind ebenfalls akut. Viele Zuzügler müssen nach neuen Arbeitsplätzen suchen, manchmal in neuen Bereichen. Dabei sind die Bildungsangebote nicht ausreichend, um die Beschäftigungsfähigkeit der von Konflikten betroffenen Bevölkerung zu verbessern. Familien mit Kindern haben nach dem Verlassen ihres Hauses häufig die Unterstützung bei der Kinderbetreuung verloren, die sie sonst von ihren Verwandten erhalten würden. Wegen dieses Hindernisses können viele von ihnen nicht arbeiten gehen oder an Trainingsprogrammen teilnehmen.

Um die Krise in der Ostukraine zu bewältigen, hat die Bundesregierung eine Reihe von Vorhaben in der Ostukraine begonnen, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH vor Ort in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern umgesetzt werden. Die Aktivitäten dieser Vorhaben haben die folgenden Schwerpunkte: kommunale Dienstleistungen, Bildung, Gesundheitswesen, Notfallmanagement, Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Binnenvertriebenen. Die GIZ in der Ostukraine arbeitet zusammen mit Partnern aus staatlichen Einrichtungen, kommunalen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, sowie Universitäten und Verbänden, um bessere Zukunftsperspektiven für die ansässige Bevölkerung und Binnenvertriebene zu entwickeln.

6.5
Menschen profitieren von unserer Arbeit
40
Kinder profitieren von besseren Ausbildungsbedingungen
30
weniger Menschen sterben bei Bränden
3.5
Millionen Menschen profitieren von verbesserten kommunalen Dienstleistungen

Die GIZ unterstützt die Gemeinden dort, wo die Hilfe am nötigsten gebraucht wird. Die Aktivitäten der IIPU konzentrieren sich auf die thematischen Bereiche: kommunale Dienstleistungen, Bildung, Gesundheit, Integration, Zivilgesellschaft und Notfallmanagement.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Regionen Charkiw, Dnipropetrowsk und Saporischschja; aber auch in den von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebieten von Donezk und Luhansk finden Aktivitäten statt. Die IIPU arbeiten mit Partnern aus Politik und Verwaltung, Kommunalunternehmen, Organisationen der Zivilgesellschaft, Universitäten und Verbänden zusammen eine Basis für die Zukunft zu schaffen. Eine Zukunft, die Perspektiven bietet – sowohl für die lokale Bevölkerung als auch für die Binnenvertriebenen.